Nacht fiel, umhüllte das Haus in einer ruhigen Stille. Ich stand im Fenster und beobachtete, wie die Straßenlatern ins Leben flackern.
Emma und Lily schliefen ein, ihre Atemzüge waren ein beruhigender Rhythmus in der Stille.
Jack trat mir bei, seine Anwesenheit ein vertrautes Gewicht neben mir.
“Du bist heute still”, beobachtete er, seine Stimme sanft.
“Nur müde”, antwortete ich und zwingte ein Lächeln.
Er nickte, rutschte einen Arm um meine Schultern.
“Wir haben das”, murmelte er, seine Worte eine Versicherung, die sich hohl fühlte.
Ich lehnte mich in ihn ein, mein Geist ist ein Sturm von Zweifeln und Fragen.
Emmas Worte hallten in der Ruhe, eine Erinnerung an die Unease, die ich nicht erschüttern konnte.
“Jetzt bin ich nicht allein mit ihnen.”
Was meinte sie? Ich fragte mich, die Frage schleifte endlos.
Jacks Telefon vibrierte wieder, ein stiller Eindringling in unserem Moment.
Er seufzte, ging weg, um es zu beantworten und ließ mich allein mit den Schatten.
Meine Augen trieben in die verschlossene Schublade, ein stilles Zeugnis zu den Geheimnissen, die wir bewahrten.
Der pädiatrische Termin lommte wie ein Speter, ein Versprechen von Antworten oder mehr Fragen.
Als die Nacht vertieft war, fühlte ich das Gewicht der Entscheidung, die sich verdrängte, die Notwendigkeit der Klarheit stärker zu wachsen.
Ich wandte mich vom Fenster weg, ging in Richtung Schlafzimmer, meine Schritte sicher trotz der Unsicherheit.
Morgen würde kommen, ob ich bereit war oder nicht.
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