Da das Abendlicht zu verblassen beginnt, lange Schatten über den Raum werfen, setzt sich eine ruhige Entschlossenheit ein.
Ich habe den Anruf gemacht, die Stimme am anderen Ende ruhig und professionell.
Sie schicken jemanden vorbei, sie versichern mir, zu reden, zu verstehen.
Mein Mann steht neben mir, seine Hand ruht jetzt auf meiner Schulter.
Wir warten, die Minuten, die sich in eine Stunde strecken, jede Tick der Uhr eine Erinnerung an die Zeit vorbeirutschen.
Meine Schwester weckt, ihre Augen brechen auf und nehmen in den Raum.
“Alles in Ordnung?” fragt sie und senkt die Spannung.
Ich zögere, dann nicke langsam.
“Nur viel zu verarbeiten”, sage ich, meine Stimme standfest, aber mein Herzrennen.
Ihr Blick verbirgt mich, eine Mischung aus Sorge und Vertrauen.
Die Tür öffnet sich wieder, diesmal mit mehr Zweck.
Eine Frau tritt ein, ihr Dämon ruhig, professionell.
Sie stellt sich vor, ein Sozialarbeiter hier, um zu helfen.
Wir sitzen, die drei von uns, in einer Ecke des Zimmers.
Sie hört zu, ihre Fragen sanft, aber prügeln.
Langsam entfaltet sich die Geschichte, die Fragmente unserer Angst legten nackt.
Es gibt Erleichterung beim Teilen, aber auch Verletzlichkeit.
Wie wir reden, weiß ich, wie viel versteckt wurde, sogar von mir selbst.
Die Wahrheit, wenn sie gesprochen wird, ist erschreckend und befreiend.
Wir sind am Anfang etwas Neues, und während die Zukunft unsicher ist, bin ich bereit, es vorzustellen.
Anmerkung: Diese Geschichte ist ein Werk von Fiktion inspiriert von realen Ereignissen. Namen, Zeichen und Details wurden geändert.