Ich vermeide es, meine Schwester zu rufen, um ihr von dieser neuen Sorge zu erzählen, unsicher, ob die Wahrheit uns auseinanderreißen oder uns näher binden wird, wenn wir uns gegenüber sehen, was als nächstes kommt.
Das Wartezimmer ist eine Mischung aus weichen Farben, entworfen, um zu beruhigen, aber heute fühlt es sich wie ein Käfig.
Mein Mann schritt vor mir, seine Bewegungen irren sich, sein Geist anderswo.
“Was meinst du damit?” Ich flüstere, hoffe auf Klarheit.
Er hört auf, sieht mich mit Augen an, die zu viele Geheimnisse halten.
“Ich habe es schon mal gesehen”, gibt er zu, seine Stimme eng, gespannt.
Die Worte sitzen zwischen uns, einer Barriere und einer Brücke auf einmal.
Seine Beharrlichkeit auf der Marke, die mich beunruhigt.
Aber es gibt etwas in seinen Augen, gejagt und plädiert.
Er fragt nach Vertrauen, und ich bin zwischen der Vergangenheit zerrissen, die wir teilen und dem Unbekannten voraus.
Seine Familie, ihre Geheimnisse, fühlte sich immer wie ein ferner Sturm.
Heute ist es an unserer Haustür.
Ich sehe meine Schwester an, ihr friedliches Gesicht, das Baby in ihren Armen geriet.
Wie sage ich ihr, was passiert, ohne diese zerbrechliche Freude zu zerschlagen?
Die Luft fühlt sich schwer, aufgeladen mit unausgesprochenen Wahrheiten.
Jede Sekunde erstreckt sich, ein stiller Countdown zu dem, was als nächstes kommt.
Ich wünsche mir die Einfachheit der Momente vor, in denen die Freude durch Angst ungenutzt war.
Aber das Leben hält nicht für das, was wir wollen.
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