Nach 10 Uhr auf meinem Küchentisch sitzen, fragen, ob dieses Bittergetränk mich wirklich von meinem überbearbeiteten Leber retten kann

Der nächste Schluck, etwas kühler, rutscht meine Kehle herunter und trägt damit ein Gewicht der Erwartung. Ich setze den Becher nach unten und beobachtete, wie der Dampf in die Luft abgeht, so wie meine Hoffnungen scheinen mit jedem vorbeigehenden Tag zu verblassen.

Das Licht der Lampe flackert kurz und schiebt flüchtige Schatten an der Wand. Es ist eine Erinnerung an die Unvollkommenheit dieses Augenblicks, an die Fragilität meiner Umstände.

Meine Gedanken treiben morgen zum Krankenhaustermin, die Ungewissheit davon. Die Angst vor dem, was ich hören könnte, von den Entscheidungen, die ich treffen kann. Es ist eine Angst, dass sich um meine Brust dreht.

“Was, wenn ich nicht aufhalten kann?” Der Gedanke ist ein Whisper, ein ruhiger Zutritt von Verwundbarkeit.

Die Küche bleibt still, ein stiller Zeuge meines nächtlichen Kampfes. Ich höre fast das Echo meines eigenen Herzschlags, ein Metronom tickt weg, als die Zeit durch meine Finger rutscht.

In der Einsamkeit dieses Augenblicks wundere ich mich über den Weg, der mich hier geführt hat, über die Entscheidungen und Umstände, die meine gegenwärtige Realität geformt haben.

” Gibt es einen anderen Weg?” Es ist eine Frage, dass Verweiler, unbeantwortet, wie ich in den Becher starre, Antworten in seiner Tiefe suchen.

Aber das Getränk bietet keine Offenbarungen, nur der vertraute Geschmack von Bitterkeit und Hoffnung verflochten.

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