Die besten Zinklieferanten: Zu
den zinkreichen Lebensmitteln zählen tierische Produkte wie Meeresfrüchte und rotes Fleisch, die vom Körper leicht aufgenommen werden. Hier einige Beispiele für besonders zinkreiche Lebensmittel:
Königskrabben aus Alaska,
Austern,
Freilandhühner
, Weiderindfleisch ,
Kürbiskerne, Kichererbsen, Spinat und Pilze sind gute Zinkquellen. Pflanzliche Lebensmittel wie Nüsse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte liefern ebenfalls Zink, allerdings in einer weniger gut resorbierbaren Form aufgrund von Phytaten, Verbindungen, die die Zinkaufnahme hemmen. Um die Bioverfügbarkeit von Zink aus pflanzlichen Lebensmitteln zu verbessern, empfiehlt es sich, Hülsenfrüchte und Samen vor dem Verzehr einzuweichen.
Zink und das Immunsystem
: Zink spielt eine zentrale Rolle bei der Stärkung des Immunsystems, insbesondere durch die Aktivierung von T-Zellen, weißen Blutkörperchen, die bei der Zerstörung infizierter Zellen helfen. Daher werden Zinklutschtabletten häufig bei den ersten Anzeichen einer Erkältung empfohlen. Eine ausreichende Zinkzufuhr beugt zudem bakteriellen Infektionen vor und kann bestimmte Hautprobleme wie Akne und Schuppen verbessern.
Zink und Stimmung
: Zink beeinflusst auch die Stimmung, insbesondere bei der Vorbeugung und Behandlung von Depressionen. Menschen mit Depressionen weisen häufig niedrige Zinkwerte im Blut auf, und Studien zeigen, dass dieses Mineral das Gehirn vor durch emotionalen Stress verursachten Entzündungen schützt. Darüber hinaus regt Zink die Produktion des vom Gehirn stammenden neurotrophen Faktors (BDNF) an, eines für die Gehirngesundheit essenziellen Moleküls.
Zink und die Schilddrüse
: Zink ist für die ordnungsgemäße Funktion der Schilddrüse unerlässlich. Ein Zinkmangel kann die Produktion von Schilddrüsenhormonen verringern, die für die Regulierung des Stoffwechsels von entscheidender Bedeutung sind. Niedrige Zinkwerte gehen häufig mit einer verminderten Produktion des Hormons T3 einher, einem der wichtigsten Schilddrüsenhormone.
Anzeichen von Zinkmangel:
Zinkmangel ist in vielen Teilen der Welt, auch in Industrieländern, weit verbreitet. Hier sind die wichtigsten Anzeichen eines Mangels: