In meiner zerklüfteten Küche starre ich am leeren Fleck, wo meine Schwester und ihr Ehemann früher

Morgen kommt zu schnell, das Sonnenlicht filtert durch die Jalousien, Gießstreifen über den Boden.

Ich wecke mit einem Start, das Gewicht des Tages, der auf mich drückt.

Das Treffen ist jetzt nur wenige Stunden entfernt.

Ich ziehe mich sorgfältig an und wähle Kleidung, die mich zuversichtlich fühlen lässt, auch wenn ich innen etwas anderes bin.

Der Spaziergang zum Büro des Kreditgebers fühlt sich länger an, als ich mich erinnere.

Jeder Schritt hallt mit der Ungewissheit dessen, was vor sich liegt.

Das unten gelegene Café ist geschäftig mit den morgendlichen Kunden, dem Duft von Kaffee und frisch gebackenen Gebäck, die durch die Luft wehen.

Aber es tut wenig, um die Nerven zu beruhigen, die sich in mir verdrehen.

Ich klettere die schmale Treppe, jeder knallt unter Fuß eine Erinnerung an die Unbekannten, die ich kurz vor mir habe.

Die Bürotür steht geschlossen, ein einfacher Holzrahmen mit dem Namen des Kotflügels ordentlich in eine Messingplatte geätzt.

Ich pause, meine Hand schwebt über den Griff und nimmt einen tiefen Atem, um mich zu beruhigen.

Im Inneren ist der Raum, wie ich mich erinnere — ordentlich, mit einem großen Fenster, das am Morgen Licht lässt.

Der Kreditgeber sitzt hinter einem Schreibtisch, Papiere ordentlich vor ihnen angeordnet.

Sie sehen auf, wie ich betrete, ihr Ausdruck unlesbar.

„Danke, dass du gekommen bist“, sagen sie, stechen auf den Stuhl gegenüber.

Ich nicke, setze in den Sitz und fühle die Spannspule enger.

Das Gespräch beginnt mit Freuden, aber es verschiebt sich schnell auf die Materie zur Hand.

Sie sprechen von der Schuld, den Bedingungen und den Erwartungen.

Aber es gibt etwas Unglaubliches in ihren Worten, eine versteckte Schicht, die ich nicht ganz erfassen kann.

Ich höre aufmerksam zu, versuche zwischen den Zeilen zu lesen.

„Es ist wichtig, dass wir das lösen“, sagen sie, ihr Ton sogar, aber fest.

Ich nicke, mein Geist Rennen mit Möglichkeiten.

Fragen blasen auf die Oberfläche, aber ich halte sie zurück, will nicht zu viel von meiner eigenen Unsicherheit offenbaren.

Das Treffen endet mit einem Versprechen, die Diskussion bald fortzusetzen.

Ich verlasse das Büro, fühle mich sowohl entlastet als auch belastet von dem, was ich gehört habe.

Der Rückweg nach Hause ist ein Unschärfer, die Stadt bewegt sich um mich, als meine Gedanken drehen.

Etwas hat sich verschoben, ein Stück des Puzzles jetzt klarer, aber das volle Bild bleibt elusive.

Zurück in meiner Wohnung, sitze ich am Küchentisch, das Gewicht des Morgens einrichten.

Der leere Fleck starrt mich zurück, eine ständige Erinnerung an das, was verloren ist.

Aber jetzt gibt es einen Glanz des Verständnisses, einen Hinweis darauf, was als nächstes kommen könnte.

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