Die Nacht vor dem Termin entgeht mir der Schlaf.
Ich drehe und drehte mich um die Blätter, wie die Gedanken in meinem Kopf.
Was, wenn sie etwas finden?
Was, wenn sie es nicht tun?
Die Fragen drehen sich endlos, lassen mich erschöpft durch die Zeit Morgenpausen.
Morgenlichtfilter durch die Vorhänge, Gießen lange Schatten über den Raum.
Mit einem Seufzer erhebe ich mich, paddeln in die Küche, um den Tag zu beginnen.
Die Vitamine warten, geduldig und entlastend.
Ich schlucke sie mit einem Glas Wasser, die Tabletten eine Erinnerung an die zerbrechliche Balance, die ich suche.
Heute werde ich den Onkologen treffen.
Der Gedanke schickt mir einen Schimmer.
Aber vielleicht, wenn ich dem Unbekannten gegenüber stehe, finde ich vielleicht die Antworten, die ich suche.
Anmerkung: Diese Geschichte ist ein Werk von Fiktion inspiriert von realen Ereignissen. Namen, Zeichen und Details wurden geändert.