Drei Jahre zuvor hatte sich ihr Leben von Grund auf verändert. Der Vater, ein leidenschaftlicher ehemaliger Feuerwehrmann, hatte eine beispiellose körperliche und seelische Tortur durchlitten. Ein schwieriger Rettungseinsatz, ein Unfall, monatelange Behandlung … und, noch schmerzlicher, der Verlust seiner Frau Léa.
Von einem Tag auf den anderen war er allein mit Sophie, damals 13 Jahre alt. Das Haus war von einer unheimlichen Stille erfüllt, jener Stille, die man spürt, wenn man die Orientierung sucht. Jeder versuchte auf seine Weise, weiterzumachen: er, indem er sich ausmalte, wie er den Alltag neu gestalten könnte, sie, indem sie sich in Bücher, Zeichnungen und die stille Kreativität vertiefte, die sie ausmachte.