Ich habe die Kleidung meines Sohnes gewaschen und an dem Ärmel seines Pullovers seltsame gelbliche Flecken bemerkt. Ich war schockiert, als ich herausfand, was es war.

Ich habe die Winterkleidung meines Sohnes gewaschen — Mantel, warme Pullover, Schal und Hose. Es war ein sonniger Tag, also hängte ich alles zum Lüften nach draußen.

Alles schien ganz gewöhnlich. Doch als ich die Wäsche abnahm, stockte mir das Herz…

An einem Ärmel eines Pullovers entdeckte ich seltsame, gelblich-runde Gebilde — winzig, wie Hirse, aber fest und in Gruppen angeordnet.

Zuerst dachte ich an Staub oder Pappelflaum. Als ich jedoch genauer hinsah, bewegte sich in jedem Kügelchen etwas. Ich hätte den Pullover fast fallen lassen.

Im Internet fand ich dann heraus, was meine Panik auslöste: es waren Motteneier. Echte, schmutzige, lebende Eier.

Experten erklären, dass Kleidermotten ihre Eier gern an Kleidungsstücken ablegen, besonders wenn diese lange im Schrank lagen oder feucht waren. Wenn man Wäsche draußen in der Nähe von Gras und Sträuchern trocknet, steigt das Risiko — Insekten sind dort aktiv.

Offenbar hat der Geruch von Naturwolle oder Hautfettresten die Motte angelockt; der Pullover erschien ihr als idealer Ablageort.

Das Schlimmste: Die Eier sind kaum sichtbar. Sie haften am Gewebe und können selbst nach dem Waschen bleiben, vor allem wenn das Kleidungsstück im Freien getrocknet wurde.

Unentdeckt schlüpfen winzige Larven, die sich in die Fasern fressen und die Kleidung von innen zerstören. Eine Infestation kann sich auf den restlichen Schrank ausbreiten.

In meiner Panik habe ich alle Teile bei hoher Temperatur nachgewaschen und mit Dampf durch ein feuchtes Tuch gebügelt — eine Methode, um Eier abzutöten.

Seitdem trockne ich Wäsche nur noch drinnen oder auf dem verglasten Balkon. In den Schrank kommen Lavendelsäckchen und Zedernholz — natürliche Mottenabwehr.

Seid wachsam. Selbst der harmloseste Trocknungsvorgang kann ein großes Problem werden.