Minuten passieren, obwohl sie sich wie Stunden fühlen.
Die Tür öffnet sich schließlich, und der Arzt geht ein, Clipboard in der Hand.
Wir tauschen kurze Freuden aus, und er beginnt seine Prüfung.
“Und was bringt dich heute?” fragt er, die Augen konzentrierten sich auf seine Notizen.
Ich erkläre die Hautprobleme und zeige die Flecken und Verfärbungen.
Er hört zu, nickt gelegentlich, aber sein Ausdruck bleibt unlesbar.
“Wir werden einige Tests durchführen”, sagt er, scribbling schnell auf einer Form.
Seine Worte bieten wenig Komfort und lassen mich in einem Extrem der Unsicherheit.
Zurück im Wartezimmer gibt mir die Krankenschwester ein Papier mit Anweisungen.
Die Tests sind später in der Woche geplant.
Ich danke ihr, aber die Geste fühlt sich hohl an.
Wenn ich die Klinik verlasse, gehe ich ins Tageslicht, die Welt weiter, als hätte sich nichts geändert.
Aber im Inneren, zweifelt an mir, tiefer als zuvor.
Jeder Schritt nach Hause fühlt sich schwerer, mein Geist wiederholt den gleichgültigen Ton des Arztes.
Was, wenn die Tests etwas Ernstes zeigen?
Was, wenn sie es nicht tun und ich ohne Antworten bleiben?
Zu Hause kollabiere ich auf das Sofa, die Spannung des Tages in die Kissen.
Die Wohnung ist ruhig, der Humor der Stadt wieder ein entfernter murmur.
Ich schaue auf mein Handy, versucht, nach mehr Artikeln zu suchen, mehr Zeichen.
Aber ein Teil von mir widersteht, müde vom Zyklus der Angst und Spekulation.
Stattdessen schließe ich meine Augen, bereite mich zu atmen, um Ruhe im Chaos zu finden.
Morgen ist ein weiterer Tag, eine weitere Chance auf Klarheit.
Oder vielleicht nur noch einen Tag warten.
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