Ein Vater und seine Tochter fuhren für ein Wochenende segeln und kehrten nie zurück; zwölf Jahre später entdeckt seine Frau den Grund dafür.

Anfängliche Theorien gingen von einem unvorhergesehenen Unfall aus – vielleicht waren sie ins Meer gestürzt. Doch einige Details ergaben keinen Sinn:

– Die mitgenommenen Vorräte waren verschwunden.
– Die Sicherheitsleinen wiesen keinerlei Gebrauchsspuren auf.
– Und jemand hatte eine Seite aus dem Logbuch gerissen.

Nach einem Jahr ohne Antworten wurde der Fall geschlossen, und María blieb hin- und hergerissen zwischen Trauer und Hoffnung zurück. Zwölf lange Jahre kehrte sie jedes Jahr am Jahrestag ihres Verschwindens an die Küste zurück und klammerte sich an die leise Hoffnung, dass eines Tages irgendetwas wieder auftauchen würde.

Dieser Tag war endlich gekommen. Und was sie erfuhr, war verheerender als jeder Sturm, den sie sich ausgemalt hatte.

Zwölf Jahre nach Juliáns und Lauras Verschwinden hatte sich María trotz allem damit abgefunden, mit ihrer Trauer zu leben. Doch an einem Nachmittag im September 2024 änderte sich alles, als sie einen Anruf von einer unbekannten Nummer erhielt. Die Stimme gehörte einem pensionierten Offizier der Küstenwache, Kapitän Ricardo del Valle. Er hatte an dem Fall ihrer Familie gearbeitet und vertraute ihr an, dass er Informationen besitze, die er „nie akzeptieren konnte“.

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