Ein Vater und seine Tochter fuhren für ein Wochenende segeln und kehrten nie zurück; zwölf Jahre später entdeckt seine Frau den Grund dafür.

An diesem Abend herrschte eine ungewöhnliche Ruhe. Sie aß allein zu Abend, blickte mehrmals aus dem Fenster, als ob sie erwartete, dass sich etwas verändert hatte, und ließ ihr Handy auf voller Lautstärke, obwohl sie wusste, dass Julián fast nie anrief, wenn er auf See war. Am nächsten Tag um die Mittagszeit, als sie immer noch keine Nachricht von der Albatros erhalten hatte, machte sie sich langsam Sorgen. Um 14 Uhr kontaktierte sie die Küstenwache.

Ihre Reaktion erfolgte schneller als erwartet. Um 17 Uhr wurde die erste Suchaktion eingeleitet: Ein Hubschrauber kreiste über dem Gebiet, während mehrere Schiffe in verschiedene Richtungen ausliefen. Die See war ruhig; kein Seegang schien eine solche Verzögerung zu rechtfertigen. Um 22 Uhr wurde eine offizielle Warnung herausgegeben: Schiff vermisst, zwei Passagiere an Bord.

Am nächsten Tag machten die Ermittler eine erschreckende Entdeckung. Die El Albatros trieb 27 Kilometer vor der Küste ziellos im Wasser. Das Segel war zerrissen, das Funkgerät defekt, und das Deck wies Spuren von kürzlichen Kollisionen auf, als wäre das Boot gegen ein großes Objekt geprallt. Noch beunruhigender war, dass weder Julián noch Laura an Bord waren. Nicht einmal ihre persönlichen Gegenstände waren gefunden worden.

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