Eines Nachmittags, als die Zwillinge wie versteinert am Küchentisch saßen, handelte Aaliyah spontan. Sie zog einen kleinen Lautsprecher aus ihrer Tasche und spielte ein sanftes Lied von Aretha Franklin. Die Melodie erfüllte die Küche wie eine warme Brise. Sie hatte nichts erwartet. Doch Noah blickte auf, Ethan tippte mit dem Absatz gegen den Stuhl, und ein leises, zerbrechliches Lachen entfuhr seinen Lippen.
Von ihrem Instinkt geleitet, begann Aaliyah zu tanzen, wiegte die Hüften, wirbelte herum und übertrieb jede Bewegung, damit sie den Rhythmus spüren konnten. Zuerst starrten die Jungen sie nur an. Dann wiegte sich Noah, um sie nachzuahmen; Ethan schlug mit der Faust auf den Tisch und rutschte unbeholfen vom Stuhl. Ihre Bewegungen waren ungelenk und ungelenk, aber ihre Augen leuchteten. Aaliyah lachte, trat näher, nahm ihre kleinen Hände und führte sie sanft. Bald tanzten die beiden Jungen auf ihre eigene, etwas unbeholfene Art mit ihr, lachten, wippten mit den Füßen und klatschten. Zum ersten Mal seit ihrer Ankunft sah Aaliyah sie nicht nur existieren, sondern wirklich lebendig.
Fortsetzung auf der nächsten Seite