Angesichts der Unvorhersehbarkeit der Welt um uns herum ist es nicht überraschend, dass das Leben so zerbrechlich ist.
Jeder, der schon einmal einen geliebten Menschen verloren hat, weiß, wie schnell sich alles verändern kann – ganz zu schweigen von der Grausamkeit des Schicksals.
Doch nur wenige Menschen haben eine so seltsame Wendung der Ereignisse erlebt wie Jared Blackwelder, ein Landwirt aus Springfield, Missouri, und seine Frau Misty. An einem Samstagmorgen fütterten sie wie gewohnt ihre Milchkühe, ohne zu ahnen, dass eine seltene Katastrophe unmittelbar bevorstand.
Die betreffende Tragödie ereignete sich im Jahr 2017, doch die eigenartige Art ihres Verlaufs macht sie auch heute noch zu einer ebenso fesselnden Geschichte.
Eine unerträgliche Szene auf der Weide
Laut Berichten gingen Jared und Misty Blackwelder hinaus, um ihre Milchkühe zu füttern, da die jüngsten Überschwemmungen in ihrer Region mittlerweile vorüber waren.
Dunkle Gewitterwolken türmten sich am Horizont, und in der Ferne war Donnergrollen zu hören, doch die Blackwelders beschlossen, ihre bescheidene Herde von 32 Kühen bis zum Abend auf der Weide grasen zu lassen.
Jared und Misty ahnten nicht im Geringsten, dass sie nur wenige Stunden später zu einem Ort voller Zerstörung zurückkehren würden.
Die 32 Milchkühe sollen vom Blitz getroffen worden sein – alle starben, und Jared und Misty blieben nur ein Haufen Kadaver zurück. Das Wright County Missouri Farm Bureau veröffentlichte damals Bilder der Milchkühe und forderte die Leser auf, für die Familie Blackwelder zu beten.
„Das ist ein häufiges Phänomen. So etwas kommt vor“, sagte Stan Cody, Präsident des MFB, gegenüber CBS News. „Das Schlimmste daran war die Anzahl der betroffenen Kühe.“
Ein Züchter am Boden zerstört von dem Verlust
Ein örtlicher Tierarzt untersuchte die Herde der Blackwelders und bestätigte, dass ein Blitzschlag die Todesursache war. Er erklärte, er habe noch nie erlebt, dass ein Blitz mehr als sechs Kühe gleichzeitig töte – aber unter den gegebenen Umständen sei es möglich, dass sich Jareds und Mistys Tiere eng aneinanderdrängten, um Schutz vor dem Gewitter zu suchen.
Jared, tief erschüttert, sagte: „Das sind keine Haustiere. Aber die, die ich melke, habe ich alle selbst aufgezogen. Milchvieh ist etwas anderes, weil man sich zweimal täglich um sie kümmern muss. Sie wachsen einem ans Herz.“
Da jede Kuh auf einen Wert zwischen 2.000 und 2.500 Dollar geschätzt wurde, bezifferten die Blackwelders ihren Gesamtverlust auf über 60.000 Dollar.
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