Was wäre, wenn es keine Zeit gäbe?
Die Implikationen reichen noch weiter. Der Bericht legt zudem nahe, dass die Zeit selbst eine Illusion ist. Das Bewusstsein, einmal vom Körper befreit, unterläge nicht länger der Linearität. Berichte über Nahtoderfahrungen stützen diese These: Betroffene beschreiben ihr gesamtes Leben als einen einzigen Augenblick, erleben vergangene Ereignisse erneut, als würden sie sich wiederholen, oder nehmen die Zukunft mit unerklärlicher Klarheit wahr.
Der Tod wird in diesem Kontext zu einer Erweiterung des Bewusstseins, einem Ausstieg aus der zeitlichen Matrix. Man stirbt nicht. Man erwacht lediglich in einem Raum, in dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu einem einzigen Bewusstseinspunkt verschmelzen. Der Gateway-Prozess legt nahe, dass der Einzelne in diesem Zustand andere Zeitlinien, andere Versionen seiner selbst und andere Realitäten erkunden kann.
Warum verschweigen sie uns das alles?
Die Antwort ist einfach: Angst ist ein Instrument der Kontrolle. Wer glaubt, der Tod sei das Ende, hat Angst. Und wer Angst hat, ist leicht zu manipulieren. Unsere gesamte Gesellschaft basiert auf dieser Angst: der Angst vor dem Zeitablauf, vor dem Verlust von Besitz, vor Leid, vor dem Verschwinden. Doch wenn man versteht, dass der Tod lediglich eine Transformation ist, bricht die Angst zusammen. Und mit ihr die Machtstrukturen.
Religionen, Regierungen, Finanzsysteme, Unternehmen: Sie alle basieren auf der Vorstellung, dass dieses Leben einzigartig und endgültig ist. Das ist es, was Menschen zum Gehorsam, zum Konsum und zur Anpassung treibt. Doch was würde geschehen, wenn jeder Mensch erkennen würde, dass er ein ewiges Wesen ist, dass sein Bewusstsein nie an diesen Körper gebunden war und dass er niemals wirklich stirbt?