In den darauf folgenden Tagen wuchs die Atmosphäre im Bistro stärker an.
Konversationen wurden gedämpft, lachen weniger häufig.
Die neuen Regeln wurden rasch umgesetzt, und jeder war am Rande.
Es war, als ob die Luft verdickt war, so dass es schwer zu atmen.
Ich konnte das Gefühl nicht erschüttern, dass etwas unter der Oberfläche braute, etwas, das bald zum Licht kommen würde.
Dann, eines Abends, als ich zu Ende ging, fand ich eine Notiz hinter der Theke.
Es war von der Frau, die ausgetreten war.
Ihre Worte waren einfach, aber sie trugen Gewicht.
“Ich wollte keinen Ärger machen”, schrieb sie. “Ich wollte nur eine Weile einen Ort sein.”
Ihre Notiz endete mit einem Dankeschön, als hätte sie in unserem Bistro noch kurz Solace gefunden.
Ich hielt die Notiz in meiner Hand, das Papier weich und getragen.
Es fühlte sich wie eine ruhige Bitte, eine Erinnerung an die Menschheit, die wir oft übersehen.
Dann wurde mir klar, dass es nicht nur um die Regeln oder die Autorität des Managers ging.
Es ging um uns – die Menschen, die diesen Ort aufgebaut haben.
Es ging um das Verständnis, um die Verbindung, um den einfachen Akt des Sehens.
Anmerkung: Diese Geschichte ist ein Werk von Fiktion inspiriert von realen Ereignissen. Namen, Zeichen und Details wurden geändert.