Wir saßen einander gegenüber, der Couchtisch eine neutrale Zone, beladen mit den Überresten ihres Morgentees.
Es fühlte sich wie eine Verhandlung, jeder von uns zögerte, den ersten Schritt zu machen.
Ich habe tief durchatmen und meine Stimme dazu bereiten, stetig zu bleiben.
“Über gestern”, begann ich, nach den richtigen Worten zu suchen.
Sie sah mich an, ihr Ausdruck unlesbar, und für einen Moment fürchtete ich, das Gespräch würde enden, bevor es begann.
Aber dann seufzte sie, ein weicher Ausatem, der Jahre unausgesprochener Spannung zu tragen schien.
“Ich wollte nicht, dass es so passiert”, sagte sie, ihre Stimme ruhig.
Es war keine Entschuldigung, aber es war ein Anfang, ein Riß in der Wand der Stille.
“Warum dann? Was hast du dir gedacht?”
Meine Fragen verschütteten sich aus, jeder ein Stück des Puzzles, das ich zu montieren versuchte.
Ihr Blick fiel auf ihre Hände, eng in ihrem Schoß eingeschlossen.
“Ich weiß nicht”, gab sie zu, die Worte schwer mit einer Wahrheit, die sich befreiend und beschwerlich fühlte.
“Es ist nur… alles fühlt sich manchmal so außer Kontrolle.”
Dort war es, das Herz der Materie, ein Blick in das Chaos, das unter ihrem komponierten Äußeren lag.
Wir saßen in der Stille, die Luft dick mit dem Gewicht des gemeinsamen Verständnisses.
Es war keine Entschließung, aber es war ein Anfang, ein zerbrechlicher Faden, der in etwas stärker gewebt werden konnte.
Der ferne Klang eines Automotors signalisierte die Rückkehr meines Vaters, und ich wusste, dass unser Gespräch dauern müsste, um neu besucht zu werden, wenn die Zeit richtig war.
Aber jetzt war es genug, ein kleiner Schritt zur Heilung des Risses.
Weiterlesen auf der nächsten Seite ⬇️⬇️⬇️