Der Moment, in dem ich die Stille meiner Schwester erkannte, war nicht nur ihre Ruhe

Die Stunden sind vorbei, unbemerkt. Die Verschiebung in der Luft war subtil, wie der Unterschied zwischen Dämmerung und Nacht.

Ihr Telefon büschte einmal, eine Erinnerung an die Außenwelt.

Sie kam nicht ran, sah nicht einmal in seine Richtung.

“Wann einen Spaziergang machen?” Ich schlug vor, dass eine Veränderung der Landschaft die Stimmung erhellen könnte.

Sie hob ihre Augen, um meine zum ersten Mal am Morgen zu treffen.

“Sure”, sagte sie, ihre Stimme knapp über einem Flüstern.

Wir standen, die Stühle kratzen gegen den Boden, ein Geräusch, das in der schweren Stille zu laut schien.

Draußen war der Wind sanft, trug den Duft von blühenden Blumen und frisch geschnittenem Gras.

Wir gingen Seite an Seite, unsere Schritte in Sync, aber unser Verstand kilometerweit auseinander.

“Erinnerst du dich, als wir früher als Kinder hierher kamen?” Ich fragte, auf den alten Spielplatz zu zeigen, jetzt mit Unkraut überwachsen.

Sie nickte, ein Hauch von einem Lächeln flackerte über ihre Lippen.

“Ja, wir dachten, es sei die ganze Welt”, sagte sie, ihre Stimme wärmte leicht.

Ich habe mich an die Abenteuer erinnert, die wir uns in dieser kleinen Ecke der Nachbarschaft vorstellten.

“Es fühlte sich so an”, stimmte ich zu, dass die Nostalgie uns wie eine weiche Decke umwickelte.

“Manchmal wünschte ich, wir könnten zurückgehen”, gab sie zu, ihre Stimme sprach mit einer Traurigkeit, die ich nicht ganz platzieren konnte.

“Ich auch”, antwortete ich, die Sehnsucht nach einfacheren Zeiten zu verstehen.

Wir gingen weiter, die Stille jetzt begehrt, das Gewicht der früheren Gespräche verschwand leicht.

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