Die Küche war ruhig, zu ruhig für einen Samstagmorgen. Meine Schwester saß gegenüber mir, ihr Blick war auf den Dampf, der sich von ihrer Kaffeetasse kurbelte.
Ich sah sie, wartete auf etwas, alles, um die Stille zu brechen, die schien jeden Zentimeter des Raumes zu füllen.
“Keinst du?” Schließlich fragte ich, ob ich versuchte, lässig zu klingen, obwohl meine Stimme einen Hauch von Besorgnis verriet.
Sie nickte, ihre Augen noch auf der Tasse.
“Sehr müde”, antwortete sie sanft, als würde lauter lauter die zerbrechliche Ruhe zerschlagen.
Ich wusste besser als weiter zu drücken, aber das Gewicht der unausgesprochenen Worte hing schwer zwischen uns.
Die Uhr an der Wand tickte unermüdlich, jede zweite zog länger aus als die letzte.
Ich schaute aus dem Fenster und beobachtete, wie die Wolken lazily über den Himmel treiben und wünschte, ich könnte herauskommen und ihre Gedanken in die Offenen ziehen.
Ein Seufzer entkam ihren Lippen, kaum mehr als ein Whisper.
“Es ist nur…” begann sie, dann ging sie weg, die Worte verschwanden in die Luft.
Ich lehnte mich nach vorne, Ellbogen auf dem Tisch und versuchte, ihre Augen zu treffen.
“Es ist nur was?” Ich fragte, in der Hoffnung, mehr von ihr zu koaxen.
Sie schüttelte ihren Kopf, ein kleines, müdes Lächeln, das an den Ecken ihres Mundes spielt.
“Nichts”, sagte sie, aber ich konnte die Wahrheit sehen, die unter der Oberfläche glänzt, wie ein Schatten, der sich vor der Sonne versteckt.
Wir saßen dort in der Stille, die Welt außerhalb bewegte sich ohne uns.
Weiterlesen auf der nächsten Seite ⬇️⬇️⬇️