Die Tür klang auf, ein Geräusch, das lauter erschien als jedes andere Geräusch im leeren Haus. Meine Schwester Emma trat ein, ohne zu klopfen, ihre Anwesenheit abrupt und beunruhigend.
Sie stand in der Tür, ihre Silhouette umrahmt von der Dimmleuchte vom Flur.
“Du bist beschäftigt?” fragte sie, ihre Stimme schneidet durch die Stille.
Ich schaute aus dem Buch auf, das ich nicht wirklich gelesen habe, mein Verstand verwirrt sich immer noch in Gedanken, die ich nicht ganz aussortieren konnte. Ihre Frage fühlte sich wie ein Aufbruch, auch wenn es das schwerste der Untersuchungen war.
“Nicht wirklich”, antwortete ich und stellte das Buch beiseite.
Emmas Augen haben den Raum gescannt, eine unausgesprochene Frage zwischen uns. Ich konnte das Gewicht ihres Blicks spüren, als würde sie etwas in der Stille suchen.
Die Luft fühlte sich schwer, als ob der Raum selbst seinen Atem hielt und darauf wartete, dass einer von uns spricht. Aber Worte waren leichtsinnige, schlüpfrige Dinge, die meinem Gespür entgehen schienen.
Emma verlagerte ihr Gewicht von einem Fuß auf den anderen, die weiche Schlampe ihrer Schuhe, der einzige Klang brechen die Ruhe.
“Ich habe nur nachgedacht”, begann sie, ihre Stimme weicher jetzt, “dass wir vielleicht reden sollten.”
Ihre Worte hingen in der Luft, ein zerbrechlicher Faden, der uns über die kleine Distanz verbindet. Ich nickte, unsicher, was zu sagen ist, das Ausmaß des Moments, der auf mich drückt.
“Über was?” Ich fragte, meine Stimme knapp über einem Flüstern.
Emma zögerte, ihr Mund öffnet und schließt, als würde sie versuchen, die richtigen Worte zu finden. Aber die Stille streckte sich auf, keiner von uns will es brechen.
Ich konnte das Spannungsgebäude spüren, ein stiller Sturm zwischen uns.
Der Raum schien zu schrumpfen, die Wände schließen sich ein, wie wir dort standen, gefangen in einem Moment, der sich sowohl endlos als auch flüchtig fühlte.
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