Als ich sah, wie Oma ihr abendliches Knoblauchritual durchführte, fragte ich mich: “Warum tut sie diese jede Nacht?”

Die Tage gehen vorbei, jede Mischung in die nächste.

Aber heute Abend fühlt sich anders an.

Es gibt eine Stille in der Luft, eine Pause, die zwischen uns hängt, wie ich in die Küche.

Sie hat bereits das Ritual begonnen, der Knoblauchrauch kurbelt durch den Raum.

“Ich habe nachgedacht”, fange ich an, unsicher, wo das Gespräch führen wird.

Sie hält an, ihre Hände kurz stillen, bevor sie wieder anfängt.

“Über was?” fragt sie, ihre Stimme weich, aber stetig.

“Über uns. Über das, was als nächstes kommt”, antworte ich und treffe ihren Blick.

Es gibt ein ruhiges Verständnis in ihren Augen, eine Anerkennung der Entscheidungen, denen wir beide gegenüberstehen.

“Wir werden es herausfinden”, sagt sie nach einem Moment, ihre Stimme trägt eine Versicherung, an die ich klammere.

Die Macht flackert wieder, eine Erinnerung an die Fragilität unserer Umgebung.

Aber in diesem Moment, da der Rauch durch die Luft weckt, fühle ich mich eine Verschiebung.

Eine Veränderung des Rhythmus, ein Schritt hin zu etwas Neues.

Es ist noch keine Entschließung.

Aber es ist ein Anfang, ein erster Schritt auf einem unsicheren Weg.

Als der Rauch verstopft, bin ich mit einem Gefühl der Hoffnung gelassen.

Ich hoffe, dass wir unseren Weg finden, zusammen.

Anmerkung: Diese Geschichte ist ein Werk von Fiktion inspiriert von realen Ereignissen. Namen, Zeichen und Details wurden geändert.

Leave a Comment