Die Lymphe fließt nur bei Bewegung – sie funktioniert wie ein Hydrauliksystem, das Bewegung zum Funktionieren benötigt. Langes Sitzen oder Bewegungsmangel können die Lymphzirkulation verlangsamen.
Versuchen Sie Folgendes:
- Gehen Sie jeden Tag spazieren, auch wenn es nur 20-30 Minuten sind.
- Auf einem kleinen Trampolin zu springen bringt dich in Schwung – auf den Zehenspitzen zu hüpfen funktioniert auch!
- Dehnen, tanzen oder einfach nur aufstehen und sich stündlich bewegen.
2. Sanfte Selbstmassage
Massage fördert den Lymphfluss, indem sie die oberflächlichen Blutgefäße unter der Haut stimuliert. Sie brauchen keinen Profi – Selbstmassage ist genauso wirksam.
Tipps:
- Verwenden Sie sanfte, leichte Streichbewegungen mit den Fingerspitzen.
- Massieren Sie immer in Richtung Herz.
- Konzentrieren Sie sich auf Bereiche, in denen sich Lymphknotenansammlungen befinden: Hals, Achselhöhlen, Leiste.
- Schon 5 Minuten täglich können die natürlichen Entgiftungsprozesse Ihres Körpers unterstützen.
3. Rizinusölkompressen
Diese bewährte Naturtherapie gewinnt wieder an Popularität – und das aus gutem Grund.
Auf die Haut aufgetragenes Rizinusöl unterstützt die Aktivität der Lymphozyten (Organismen, die für die Reinigung des Immunsystems verantwortlich sind) und beseitigt Blockaden in den Lymphgefäßen.
Anwendung:
- Tränken Sie ein Tuch mit kaltgepresstem Rizinusöl.
- Platzieren Sie es auf Ihrem Unterbauch oder im Leberbereich.
- Mit Frischhaltefolie abdecken und 30–60 Minuten lang sanfte Wärme zuführen (z. B. mit einer Wärmflasche).
4. Nutze die Schwerkraft zur Umkehrung der Inversion.
Die Inversionstherapie – bei der ein Tisch verwendet wird, der den Körper neigt – regt eine effizientere Lymph- und Blutzirkulation an.
Zu den Vorteilen gehören:
- Reduzierter Druck in den Gelenken.
- Verbesserte Entgiftung und Durchblutung.
- Verbesserter Lymphabfluss aus den Beinen und dem Unterkörper.
Sie haben keinen Inversionstisch? Dann können Sie sich auch einfach auf den Boden legen und die Füße an eine Wand lehnen.